Der Historiker Peter Hoffmann, für seine Bücher zum Widerstand gegen Hitler international bekannt, weist Kritik an seiner Unterstützung für den Film "Operation 
Walküre" zurück: "Der Film bietet ein im Wesentlichen wahres, respektvolles Bild der Beweggründe und des Handelns der Verschwörer. Darauf kam es mir an", 
sagte er der WELT. Zugleich wendet sich der in Montreal lehrende Professor gegen die Darstellung seines Vorgehens im Fall des früheren Films "Stauffenberg" von 
Jo Baier (WELT v. 21.1.). Hoffmann hatte das Drehbuch dieser ARD-Produktion gegen ein geringes Honorar durchgesehen, kam aber in seinem 15 Seiten 
umfassenden Gutachten zu einem negativen Ergebnis. Laut Vertrag durfte sein Name ohne sein Einverständnis nicht im Zusammenhang mit diesem Film genannt 
werden. Damit sei die Sache für ihn erledigt gewesen: "Man hat mir weder eine weitere Fassung des Drehbuchs noch den Film gezeigt." Erst als sich Baier in 
einem Radio-Interview dennoch auf ihn bezog, so Hoffmann, habe er sich öffentlich geäußert: "Er hat sich öffentlich auf mich berufen, als ob mein negatives 
Gutachten nicht existierte ... Ich musste mich also, da Jo Baier sich vertragswidrig auf mich berufen hatte, von dem Film distanzieren." Das tat er in zwei Zeitungs-
artikeln.

Niemals habe es, wie die Produzentin des Films in einer Reaktion auf Hoffmanns Verrisse geschrieben hatte, "neuerliche Honorarforderungen" seinerseits gegeben. 
Auf diese Angabe hatte sich auch die WELT bezogen. Schon deshalb seien die kursierenden Gerüchte über eine enorme Höhe dieser Forderungen falsch, sagte 
Hoffmann.

Zu seiner Rolle beim Film mit Tom Cruise als Stauffenberg sagte Hoffmann: "Die Drehbuchautoren des Films, Christopher McQuarrie und Nathan Alexander, baten 
mich Anfang 2007 um Beratung. Das Studio United Artists bot mir bald danach einen Vertrag an, den ich ablehnte, weil er die völlige Übertragung meines geistigen 
Eigentums an das Studio United Artists verlangte. Ich fand aber die Drehbuchautoren ernsthaft um eine im Grundsätzlichen korrekte Darstellung der Erhebung des 
20. Juli bemüht und beriet sie ohne Honorar."

Versöhnlich zeigte sich der Freiburger Militärhistoriker Gerd R. Ueberschär gegenüber "Operation Walküre". Insgesamt sei der Film gelungen, sagte der 
Widerstandsexperte und Autor des Begleitbuches zum Baier-Film von 2004: "Man kann von einem Hollywood-Film nicht erwarten, dass jeder Einzelheit Rechnung 
getragen wird." Auch sei es nicht so, dass viel zu den historischen Tatsachen hinzugedichtet wurde.

Allerdings bleibe das Bild des deutschen Militärs voller Klischees: "Das Zusammenschlagen der Hacken und Sprechen mit schnarrender Stimme ist völlig 
überzogen." Die Protagonisten seien zu einem guten Teil hoch gebildete Menschen gewesen, sagte Ueberschär. Diese hätten sich damals anders miteinander 
unterhalten als in der US-Leinwandfassung. sfk


*    벌써 10년도 훨씬 이전 영화인 스필버그의 '쉰들러 리스트' 이후 처음으로 독일 2차 대전과 나치를 배경으로한 헐리우드 영화가 만들어졌단다. 

미국에서 만들어진 히틀러 정권의 전복을 기도했던 슈타우펜베르크와 그의 동료들에 관한 이 이야기는 쉰들러의 이야기와 마찬가지로...

독일인들이 2차 대전에 대한 죄책감을 덜어내는데 조금 도움이 될 듯하다...


미국에서는 실패까지는 아니어도 'Twilight'에도 밀렸다는데...독일에서는 이 이유 하나만으로도 꽤 짭짤한 수익을 올리지 않을까 예상된다...

독일 역사를 독일땅에서 영미권 주연배우들과 독일인 조연배우들이 영어로 찍고 그것을 다시 독일어로 더빙해서 상영한다는 것이 좀 우습기는 하지만...

그래도 극장에서 봐줘야 하나 고민이 좀 된다...



Posted by GIN :