Beim Interview trägt Diana Krall – groß, blond und auf sympathische Weise mehr Woody-Allen-Neurotikerin als Jazz-Diva – Sonnenbrille. Am liebsten würde sie einfach nur die Songs von ihrem neuen Album vorspielen. Aber dann fällt der Name des deutschen Arrangeurs Claus Ogerman, und alles wird gut. Sogar die Sonnenbrille kommt runter.
Frau Krall, T-Bone Burnett, ein Freund und Produzent Ihres Mannes Elvis Costello, hat Ihr aktuelles Album „Glad Rag Doll“ produziert. Haben Sie ein Elvis-Costello-Album aufgenommen?
Nein, das ist schon ein Diana-Krall-Album. Aber es stimmt, dass ich mich damit ein wenig auf sein Territorium gewagt habe. Es ist sicherlich das Album, auf dem ich am meisten von Elvis beeinflusst bin.
Beeinflussen Sie auch seine Musik?
Nicht besonders. Okay, er spielt jetzt mehr Ukulele als früher. Das hat sicherlich mit mir und meiner Musik zu tun. Außerdem ist es praktisch: Ich trage die Ukulele nach Hause und er mich.
Das neue Album klingt nach Slide-Gitarren, nach Honky-Tonk-Piano und Americana-Sound. Davor haben sie ein Bossa-Nova-Album aufgenommen. Tragen die beiden so unterschiedlichen Alben jeweils die Handschrift ihrer Produzenten, Claus Ogerman und T-Bone Burnett?
Sicher! Claus Ogerman ist ein leises Genie. Der einzige Arrangeur, dem ich keine Vorgaben gemacht habe. Ich habe die Songs für „Quiet Nights“ ausgewählt, er hat sie arrangiert, und genau so habe ich sie gesungen.
Und was für ein Typ ist T-Bone Burnett?
Ein Voodoo-Zauberer. Ein ganz leiser. Er hört erst einmal zu und lässt die Leute machen. Und er hat eine ganz eigene Art aufzunehmen und die Mikros zu platzieren. Die Arbeit mit T-Bone war für Jazz-Aufnahmen ungewöhnlich. Wir haben sehr frei und kreativ gearbeitet und uns viel mit Sound beschäftigt. Es hat auch Spaß gemacht, dass bei manchen Songs Elvis mitspielt.
Viele Songs auf dem neuen Album stammen aus den zwanziger und dreißiger Jahren. Weshalb?
Ich bin mit den Schellack-Platten meines Vaters aufgewachsen. Mit Musikern wie Bix Beiderbecke oder dem frühen Crooner Gene Austin, in die ich mich schon als Kind verliebt habe und die heute kaum einer noch kennt. Am meisten angetan hat es mir Austins Version von „Let it Rain“.
Kann man Ihr Album mit Paul McCartneys Album „Kisses on the Bottom“ vergleichen? Seiner Hommage an die swingende Lieblingsmusik seines Vaters, auf der Sie Klavier gespielt und die Songs arrangiert haben?
Nein, es sollte kein Tribut werden. Und auch keine Nostalgieübung. Deswegen hatte ich eine Zeit lang richtig Panik: Ich wusste, dass ich diese alten Songs spielen wollte. Ich hatte nur keine Vorstellung wie.
Dafür gibt es ja den Produzenten.
Mit T-Bone Burnett hat es wirklich Klick gemacht. Als er aufkreuzte, war es so, wie wenn man in ein Kaleidoskop schaut und ganz hinten ein buntes, wunderbar geordnetes Muster sieht.
Welchem Muster folgt Ihr neues Album?
Der Musik Stempel aufzudrücken fällt mir schwer. Für mich ist es mein Song-and-Dance-Album. Es hat hoffentlich etwas von der Wildheit der Vaudeville-Shows, der Musik und den Tanzrevuen der Zwanziger und Dreißiger. Manches ist fast Rock 'n' Roll, anderes dafür umso leiser und zarter.
Sind Ihre Zwillingssöhne eigentlich so etwas wie Ihre ersten Kritiker?
Bisher hat sie eigentlich nur die Musik ihres Vaters interessiert. Und dann natürlich die der Beatles. Dank meiner Söhne höre ich ziemlich viel Beatles. Vor allem im Auto. Dexters Lieblingssong ist „Fool on the Hill“, Frank liebt „Strawberry Fields Forever“ – auch, weil er so gern Erdbeeren isst. Allerdings scheinen sie sich für das neue Album mehr zu interessieren.
Freut es Sie, dass das neue Album Ihren Zwillingen gefällt?
Klar. Aber deswegen habe ich es natürlich nicht aufgenommen. Es ist auch nicht so, dass ich den beiden den ganzen Tag meine Platten vorspielen würde. Ich höre – wie übrigens die meisten Musiker – meine Alben, wenn sie mal veröffentlich sind, ohnehin kaum noch an. Es war einfach so, dass ich den Mix vom neuen Album im Auto dabei hatte und diese Kinderkassette unmöglich ein weiteres Mal hören konnte. Also hab ich gesagt: „Jetzt ist Mami mal dran!“, und diesen Mix eingelegt. Und siehe da, es hat ihnen gefallen.
Lernen Ihre Kinder schon Instrumente?
Sie fangen damit in der Schule gerade an. Wir wollen das nicht zu sehr puschen, weil man in dem Alter eigentlich frei wie ein Vogel sein sollte.
Wie haben Sie auf dem Klavier angefangen?
Mein Vater spielte Klavier. Bei uns stand immer ein Instrument herum. Angefangen habe ich mit „Hey Jude“. Ich habe nach Gehör gespielt und mir Songs beigebracht, ohne groß zu wissen, was ich da mache.
Hatten Sie auch Unterricht?
Als ich vier war. Meine erste Klavierlehrerin lebt heute noch in der Straße, in der auch mein Vater zu Hause ist. Eine ganz wunderbare Lehrerin für Kinder. Sie mochte Boogie-Woogie, spielte auf allen Hochzeiten und war einfach die Klavierspielerin in unserer Stadt. Auch später hatte ich immer Glück mit meinen Lehrern und Mentoren: John Clayton, Jeff Hamilton, Tommy LiPuma und viele andere. Dafür bin ich sehr dankbar.
Es ist bald zwanzig Jahre her, dass Sie Ihr erstes Album aufgenommen haben. Und Musikerin sind Sie noch viel länger.
Im Grunde war ich mit 15 schon Profi.
Also sind Sie seit . . .
. . . das rechnen Sie jetzt bitte nicht aus!
Gemessen an 20 Millionen Plattenverkäufen wirken Sie noch immer recht selbstkritisch.
Glauben Sie mir, ich zerfleische mich immer noch selbst. Ich kann bis zum Unerträglichen selbstkritisch sein, was meine Musik und mein Spiel angeht. Andererseits brauche ich nicht unbedingt das Urteil anderer Leute. Das mache ich mit mir selbst aus. Und mit meinen engsten Freunden. Bei dem neuen Album hatte ich erwartet, dass der eine oder andere fragt: Warum hast du ein solches Album gemacht? Das hat ja gar nichts mit „The Look of Love“ zu tun! Das ist aber nicht passiert.
Sie haben einmal gesagt: „Ich bin eine Klavierspielerin, die auch singt. Und nicht wirklich eine Sängerin.“ Gilt das immer noch?
Klar. Ich bin keine Cassandra Wilson, keine Diane Reeves, keine Sarah Vaughan. Ich bin die, die ich bin.
Das bedeutet?
Ich kann Paul McCartney begleiten und habe kein Problem damit, einmal nicht zu singen. Im Gegenteil: das hat großen Spaß gemacht. Ich bin sicher auch nicht die großartigste Klavierspielerin der Welt. Ich glaube, ich bin eine ziemlich gute Begleiterin – egal, ob ich andere oder mich selbst begleite. Das ist gar nicht so leicht. Beim Begleiten kann man viel falsch machen. Vor allem darf man nicht zu viel spielen.
Fühlen Sie sich als Sängerin wohler, wenn Sie am Klavier sitzen?
Zu einem Konzert in Florida kam einmal Chick Corea. Ich habe ihn auf die Bühne gebeten und wir haben zusammen „How Deep is the Ocean“ gespielt. Ich habe mir extra einen Stuhl besorgt, damit ich beim Singen nicht stehen musste. Ich glaube, Chick Corea hat meine Anspannung bemerkt. Jedenfalls hat er beim Spielen gesagt: Hast du das Diana-Krall-Lick gehört, das ich eben gespielt habe? Schlimmer ist nur noch, wenn man im Stehen singen muss. Da fühle ich mich komplett unwohl. Als ich es einmal versucht habe, musste ich erst einmal ein Glas Wein runterkippen. Und danach war ich immer noch steif. Nein, stehend singen – das geht bei mir überhaupt nicht.
Diana Krall, geboren 1964, ist seit 2003 mit dem Musiker Elvis Costello verheiratet. 2006 kamen ihre Zwillinge zur Welt. 1993 erschien ihr Debüt „Stepping Out“, dem ein gutes Dutzend Alben folgte, darunter „When I look in your Eyes“ (1999), „The Look of Love“ (2001) und „Quiet Nights“ (2009). Ihr jüngstes, „Glad Rag Doll“, ist im vergangenen Jahr erschienen. Diana Krall tritt am Dienstag bei den Jazz-Open in Stuttgart auf der Open-Air-Bühne am Mercedes-Benz-Museum auf.
인터뷰동안 다이아나 크랄은 선글라스를 끼고 있었다. 크고, 금발에 재즈 디바라기보다는 우디 앨런 영화의 정감가는 신경쇠약환자 같은 모습으로...그녀는 그냥 새앨범 속 노래들을 부르고 말고 싶은 듯했다. 그렇지만 독일 편곡자 클라우스 오거만의 이름이 언급되었고, 일이 풀리기 시작했다. 선글라스 조차도 아래로 내려왔다.
크랄씨, 당신 남편 엘비스 코스텔로의 친구이자 프로듀서인 티본 버넷이 당신의 새 앨범 'Glad Rag Doll'을 프로듀싱했는데요. 엘비스 코스텔로(식) 음반을 녹음하신건가요?
아뇨, 다이아나 크랄 앨범이죠. 그렇지만 제가 이로서 그의 영역을 좀 침범한 것은 사실이죠. 엘비스의 영향을 가장 많이 받은 앨범인 것은 분명합니다.
당신도 그의 음악에 영향을 주나요?
특별히 그렇지는 않아요. 음, 그가 요즘에 예전보다 우크렐레를 더 많이 연주하기는 해요. 그건 확실히 저나 제 음악과 연관된거죠.
그 밖에도 실용적이게도 저는 우크렐레를 집으로 나르고, 그는 저를 데려가죠.
새 앨범은 슬라이드 기타, 홍키통크 피아노 소리, 아메리칸 사운드가 많이 나는데요. 그 전에 당신은 보사노바 앨범을 녹음했었죠. 두 다양한 앨범에 프로듀서 클라우스 어거만과 티본 버넷의 색을 옮긴 건가요?
물론이죠! 클라우스 오거만은 조용한 천재에요. 제가 따로 요구를 하지 않은 유일한 편곡자입니다. 제가 'Quiet Nights' 앨범에 들어갈 곡을 골랐고, 그가 곡들을 편곡하고, 저는 그대로 불렀죠.
티본 버넷은 어떤 종류의 사람인가요?
부두 마법사죠. 아주 조용한 타입입니다. 그는 일단은 경청을 하고, 다른 사람들이 알아서 하도록 하죠. 그리고는 자신만의 스타일로 녹음을 하고 섬세한 터치를 하죠.
티본과의 작업은 재즈녹음 작업으로는 드문 일인데요. 우리는 매우 자유롭고 창의적으로 작업했고, 우리는 사운드에 집중했죠. 어떤 곡들은 엘비스가 같이 연주했는데, 정말로 재미있었어요.
새 앨범의 많은 곡들이 20년대, 30년대 곡들인데요. 이유가 뭔가요?
저는 제 아버지의 셀락판(레코드판 이전 버전)과 함께 자랐어요. 빅스 바이더벡이나 크루너 진 오스틴의 초기 음악들을 저는 어렸을 때부터 좋아했는데, 요즘 거의 아는 사람이 없죠. 오스틴 버전의 'Let it Rain'을 가장 좋아했어요.
당신의 앨범을 폴 맥카트니의 앨범 'Kisses on the Bottom'과 비교할 수 있을까요? 그의 아버지가 좋아하던 스윙곡들에 대한 오마쥬였죠. 당신이 피아노를 연주하고 편곡을 맡았던 앨범이기도 하죠.
아니요, 이건 트리뷰트 앨범도 아니고 노스탤지어 모음을 원한 것도 아닙니다. 그 때문에 전 한동안 정말로 겁을 먹었었어요. 저는 제가 이 오래된 곡들을 연주하고 싶어하는 건 알았지만, 어떻게 할 지에 대한 계획이 없었던 거죠.
그를 위해서 프로듀서가 있는거죠.
티본 버넷과 함께 이게 딱 들어맞았어요. 그가 등장하자, 만화경을 들여다보면, 저 뒤에 보이는 화려하고 멋지게 배열된 문양이 나타나는 것 같았죠.
당신의 새 앨범은 어떤 문양을 추구합니까?
음악에 낙인을 찍는 것은 어려운 일이에요. 제게는 그저 '제 노래와 춤 앨범'이에요. 2~30년대 뮤지컬 쇼, 음악 그리고 춤과 같은 와일드함이 느껴진다면 좋겠네요. 어떤 것들은 거의 로큰롤같고, 또 어떤 것들은 조용하고 부드럽죠.
당신의 두 쌍둥이들은 당신 음악의 첫 비평가인 셈인가요?
지금까지는 애들이 아빠의 음악에만 관심을 보였어요. 그리고는 당연히 비틀즈였구요. 아들들 덕분에 비틀즈를 정말 많이 들어요. 특히 차에서요. 덱스터가 가장 좋아하는 곡은
'Fool on the Hill'이구요, 프랑크는 'Strawberry Fields Foreve'를 좋아해요, 그만큼 걔가 딸기를 즐겨 먹거든요. 그렇지만 애들도 새 앨범에 더 관심을 보이는 것 같기는 해요.
새 앨범이 쌍둥들 맘에 들어서 기쁘신가요?
당연하죠. 그렇지만 그때문에 녹음을 한 건 아니에요. 그리고 두 아이들 앞에 제 앨범을 종일 틀어둔 것도 아니에요. 다른 음악가들 처럼, 저도 제 앨범을 발매하면 듣고, 그 이후로는 거의 듣지 않죠. 사실은 이런거에요. 차에 제 새 앨범 믹스를 가지고 있었고, 아이들 카세트를 더이상 듣기 힘들어지면, 제가 이렇게 말한 거죠. '이제 엄마 차례야!' 그리고 믹스를 트는 거에요. 그리고 그게 애들 맘에 든거였죠.
당신 아이들도 벌써 악기를 배우나요?
아이들은 학교에서 이제막 악기를 시작했어요. 우리는 애들한테 강요하지 않으려하거든요. 그 나이에는 새처럼 자유로와야죠.
어떻게 피아노를 시작하셨나요?
제 아버지도 피아노를 연주하셨죠. 우리집에는 항상 주위에 악기가 있었어요. 저는 'Hey Jude'와 함께 시작했었죠. 저는 들은 대로 따라 쳤고, 혼자 배웠어요. 제가 무엇을 하는지 정확히 깨닫지 못한채 말이에요.
수업도 받으셨나요?
제가 네살때였죠. 제 첫번째 피아노 선생님은 아직도 제 아버지가 사시는 그 거리에 살고 계세요. 어린이들을 위해 아주 멋진 선생님이셨죠. 그녀는 부기우기를 좋아했고, 모은 결혼식 피아노 반주를 했어요. 그는 그냥 우리 고향의 피아노 선생님이셨죠. 그리고 이후에도 전 훌륭한 선생님들과 멘토를 만나는 행운을 가졌어요. 존 클레이튼, 제프 해밀턴, 토미 리퓨마 그리고 많은 사람들. 그들에게 매우 감사하죠.
당신의 첫 앨범을 녹음한 지도 벌써 20년이 다 되어가는데요. 음악가로서는 훨씬 더 오래 활동하셨죠.
따져보면 전 15살에 이미 프로로 데뷔했죠..
그러니까 당신은 몇년째...
. . . 제발 계산하지 마세요!!!
대략 2천만장의 앨범을 판매하고서도 당신은 여전히 스스로에 대해 회의적인 것 같은데요.
정말로 그래요, 저는 아직도 여전히 스스로를 꼭꼭 되씹죠. 제 음악과 제 연주에 관해서라면, 저는 견딜 수 없을만큼 스스로에 비판적일 수도 있어요. 다른 한편으로는 그래서 다른 사람의 평가가 꼭 필요하지는 않아요. 그건 제 선에서 혹은 가장 가까운 친구들과 끝내죠. 새앨범을 낸 후에 저는 사람들이 '왜 그런 앨범을 낸거야? The Look of Love와 전혀 상관이 없잖아'라고 묻기를 바랬죠. 그렇지만 아무도 그렇게 묻지 않았어요.
당신은 이렇게 말하기도 했었는데요: '나는 노래를 부르기도 하는 피아니스트다. 진짜 가수는 아니다' 이 생각에는 변함이 없나요?
네. 저는 카산드라 윌슨도 아니고, 다이앤 리브스도 아니고, 사라 본도 아니에요. 저는 그냥 저일뿐이죠.
그 말은?
저는 폴 매카트니 반주를 할 수도 있어요. 노래를 안해도 상관없어요. 정반대로 아주 즐거운 일이죠. 물론 저는 위대한 피아니스트는 아니에요. 그래도 제 생각에 저는 아주 훌륭한 반주자인 거 같아요. 제 노래이든, 다른 사람의 노래를 반주하든 간에 상관없이요. 반주는 쉬운일이 아니에요. 반주를 잘못하기는 정말 쉽죠. 무엇보다도 너무 많이 쳐서는 안되요.
가수로서 피아노 앞에서 더 편하게 느끼나요?
플로리다의 한 콘서트에 칙 코레아가 왔어요. 저는 그를 무대로 초대해서, 우리는 함께 'How Deep is the Ocean'을 연주했었죠. 저는 저를 위해 의자를 따로 더 준비했고, 덕분에 앉은채로 노래 부를 수 있었어요. 아마도 칙 코레아도 제가 긴장한 것을 느낀 것 같아요. 어쨌든 그는 연주때 이렇게 말했죠. '너 다이아나 크랄-Lick(?)을 들어본 적 있어? 내가 방금 연주했는데' 서서 노래를 불러야 한다면, 더 나쁠 거에요. 그럼 전 정말로 불편하게 느끼거든요. 서서 노래하는 것을 처음 시도했을 때, 정말로 와인 한잔을 먼저 들이켜야 했어요. 그리고 나서도 전 여전히 뻣뻣했죠. 서서 노래하는 것...전 그건 정말로 못하겠어요.
다이아나 크랄(1964년 생)은 2003년 음악가 엘비스 코스텔로와 결혼했고, 2006년 쌍둥이를 출산했다.
1993년 'Stepping Out'으로 데뷔한 이래, 'When I look in your Eyes'(1999), 'The Look of Love'(2001),'Quiet Nights'(2009) 등의 음반을 발매했다. 가장 최근 앨범 'Glad Rag Doll'은 작년에 발매되었다. 다이아나 크랄은 오는 화요일 슈트트가르트 재즈 오픈의 한 꼭지로, 메르세데스 벤츠 뮤지엄 야외무대에서 콘서트를 연다. 이 공연은 이미 매진이다.
* 공연을 보기 전까지는 몇년째 앨범을 간간히 듣기는 해도...
피아노를 치는지조차 몰랐었는데...
아예 일어서서 혼자서 노래부르는 것을 싫어하는 사람이었다는 것을 처음 알았다...
* 내일 모레면 쉰을 바라보는 아줌마가 아직도 이렇게 이쁘고...
피아노도 잘치고...노래도 잘하는데다가...말할 때 목소리까지도 섹시할 수 있는 거냐...